© by JVO, Rolf Krähenbühl, Mail, Last Update 23. November 2016

Jagdhunde

Eine Jagd ohne Jagdhunde ist undenkbar und unweidmännisch. Getreu dem Moto:”Niemals möchte ich es wagen, ohne guten Hund zu jagen, wo er fehlt wo’s immer sei, wird die Jagd zur Luderei.” Bringen wir, unsere Hunde zu jagdlichen Höchstleistungen. Es war ein genialer Streich unserer Vorfahren die vor rund 20‘000 Jahren auf die Idee kamen, Wölfe zu zähmen. Im Verlaufe der Zeit begann der Mensch, sich die besonderen Verhaltensweisen des Wolfes nutzbar zu machen. Aus dem Wildtier Wolf wurde das Haustier Hund. Die faszinierende Geschichte der Freundschaft zwischen Hund und Mensch begann. Das Zusammenspiel von Hund und Mensch verbindet und ergänzt sich in den verschiedenen jagdlichen Disziplinen auf vielfältige Weise. Über viele Jahrhunderte sind zu jagdlichem Zweck viele der heute bekannten Hunderassen herausgezüchtet worden. Überhaupt war das erste Tier welches durch die Menschen domestiziert wurde, der Wolf. Der Wolf als seine Wildform besitzt mit seiner Lernfähigkeit und ausgeprägtem Sozialverhalten Eigenschaften, welche diese Verknüpfung überhaupt erst ermög- lichten. Ein Grossteil der Jäger widmet der Pflege und Ausbildung seiner vierbeinigen Jagdgefährten viel Zeit. Nicht wenige Weidmänner haben gar erst über das Interesse an der Hundearbeit zur jagdlichen Passion gefunden. Die Aufgaben der Jagdhunde kann man grob in zwei Kategorien unterteilen. Zum einen gibt es die Arbeit „vor dem Schuss“. Dabei geht es um das Suchen, Anzeigen (Vorstehen) und Aufspüren von Beutetieren. Zum anderen existiert die Arbeit „nach dem Schuss“. Dazu zählen das Apportieren und die so- genannte Schweissarbeit. Apportieren be- zeichnet das Auffinden und bringen von erlegtem Kleinwild. Die Schweissarbeit hingegen befasst sich mit dem Nachsuchen von verletztem Wild. Als “Schweiss” bezeichnet der Jäger das Blut von Wildtieren. Mit intensivem Aufbau und kontinuierlichem Training wird der geeignete Hund dazu gebracht, “kranke” durch den Verkehr oder einen Schuss verletzte Tiere aufgrund der Duftspur auf ihrer Fährte aufzufinden. Diese Aufgabe verlangt höchste Konzentration von Hundeführer und Jagdhund. Da sich solche Suchen über viele hundert Meter erstrecken können und oft bei schwierigen Gelände- und Witterungsbedingungen geleistet werden, braucht es dazu erfahrene Hunde mit einem ausgeprägten Arbeits- und Finderwillen. Für sämtliche jagdliche Aufgaben gibt es unter den Hunderassen eigentliche Spezialisten, daneben existieren aber auch “Allrounder“ welche mehrere Aufgaben erlernen und beherrschen können. An den unter-schiedlichsten Jagdhundeprüfungen können die Hunde das erlente zeigen und von erfahrenen Richtern bestätigen lassen.
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